Konzept

Mai 8, 2016

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Dieses afrikanische Sprichwort drückt das Ziel unseres Bildungskonzeptes treffend aus.
Wir stellen dem einzelnen Kind einen Entwicklungsraum zur Verfügung, in welchem es
sich selbst bilden und wachsen kann.

Kinder lernen immer in der Gegenwart. Die Sinneserfahrung spielt hierbei die größte Rolle. Unser Kindergarten gestaltet die zeitliche, räumliche und emotionale Umwelt des Kindes so, dass es alle nötigen Erfahrungen in Ruhe machen kann. Begleitet wird dieser Prozess durch das Personal. Alle Erzieher und Therapeutinnen gestalten den Raum, in welchem die Kinder agieren und Anregungen erfahren. Auf diese Weise entdecken die Kinder spielerisch die Welt und begreifen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Umgebung und deren mathematische und physikalische Gesetzmäßigkeiten.

Beispiel: Ein Stein ist schwerer als eine Kastanie und ein Brett eignet sich schräggestellt als Rutsche. Diese Erkenntnisse vermitteln sich unmittelbar und müssen nicht erklärt werden. Damit werden sinnesphysiologisch die Verbindungen geknüpft, die man später zum Rechnen und in der Physik braucht. Wichtig ist, den kindlichen Lernprozess mit Freude und Interesse zu begleiten und zu unterstützen. Dies ermöglicht den Kindern das Mittun – die Welt wird für sie fasslicher und durchschaubarer. Das verleiht Sicherheit und Selbstvertrauen.

Unser Bildungsansatz ist also ein indirekter: Das Kind vermag sich selber zu entwickeln, wenn es die entsprechende Umgebung vorfindet.

Ihm eine solche Umgebung anzubieten ist unser erklärtes Ziel.

Download Konzeption:
2017-11-28 KIGA_Konzeption